Bittere Heimniederlage
Bei perfektem Fußballwetter stand für unsere Rapidlerinnen in der 8. Runde der ADMIRAL Frauen Bundesliga das nächste Heimspiel auf dem Programm. In Hütteldorf empfingen die Grün-Weißen den FC Salzburg. Die Hütteldorferinnen zeigten über weite Strecken einen aufopferungsvollen und leidenschaftlichen Auftritt, mussten sich am Ende jedoch knapp mit 0:1 geschlagen geben.
Torlose erste Spielhälfte
Die erste Chance der Partie gehörte den Gästen, doch Kayleigh van Niehoff war aufmerksam und konnte die Situation klären (2.). Nur wenige Minuten später wurde es auf der anderen Seite erstmals gefährlich: Milla Puck brachte die Kugel aus dem Halbraum ins Zentrum, Lilli Brandl kam an der zweiten Stange noch an den Ball, setzte diesen jedoch nur ans Außennetz (6.). Nach einer einstudierten Eckballvariante fehlten den Rapidlerinnen anschließend ebenfalls nur Zentimeter zur Führung (8.). Die Intensität der Partie blieb hoch, beide Mannschaften taten sich jedoch schwer, klare Torchancen zu kreieren. Nach einer Salzburger Hereingabe war Kayleigh van Niehoff erneut zur Stelle und klärte in höchster Not (12.). Auch die Gäste fanden in dieser Phase nur selten den Weg durch die kompakte Rapid-Defensive.
Es blieb weiterhin bei einem ausgeglichenen Spiel, ehe unsere Torfrau in der 27. Minute erneut gefordert war: Sie stürmte aufmerksam aus dem Strafraum und konnte die Kugel gerade noch vor einer Salzburger Angreiferin klären. Kurz darauf wurde es auch vor dem Tor der Gäste gefährlich. Die Defensivreihe der Salzburgerinnen konnte Lilli Brandl im letzten Moment noch am Abschluss hindern (32.). Drei Minuten später war die Torfrau der Gäste erneut zur Stelle und konnte den Ball gerade noch abwehren, ehe Brandl an die Kugel kam (35.). So ging es mit einem torlosen 0:0 in die Kabinen.
Bitterer Rückstand
Mit einem Wechsel starteten die Rapidlerinnen in den zweiten Durchgang: Ilvy Taucher ersetzte Milla Puck (46.). Unsere Mannschaft hatte weiterhin mehr Ballbesitz, fand in der Offensive zunächst jedoch noch nicht die richtigen Lösungen. In der 56. Minute gelang den Gästen schließlich die Führung. Nach einem Eckball landete der Ball bei einer Salzburgerin, die zum 0:1 einschoss. Rapid reagierte und versuchte, den Rückstand schnell zu egalisieren. Ronja Leidler kam für Isabell Schneiderbauer ins Spiel (57.). In weiterer Folge suchten die Hütteldorferinnen vermehrt den Weg nach vorne. Lana Khalaf dribbelte in der 64. Minute bis in den Strafraum und legte auf Lilli Brandl ab. Diese brachte die Kugel anschließend vors Tor, fand dort jedoch keine Abnehmerin. Wenig später versuchte es Jasmin König aus der Distanz, ihr Abschluss wurde jedoch noch geblockt (66.). Anschließend nahm das Trainerinnenteam einen Doppelwechsel vor: Katharina Moser und Jasmin König verließen das Feld, Anna Holl und Sophia Zöger kamen neu in die Partie (68.). Die Rapidlerinnen warfen weiterhin alles nach vorne. Nach 77 Minuten wurde Masinovic für Brandl eingewechselt (77.). Auch die Salzburgerinnen blieben in der Schlussphase gefährlich, unsere Torfrau konnte sich bei einer weiteren Parade auszeichnen (80.). Rapid gab sich jedoch bis zum Schluss nicht geschlagen und drängte auf den Ausgleich. In der ersten Minute der Nachspielzeit bot sich den Grün-Weißen noch einmal die große Möglichkeit: Lisa Rammel kam vom Strafraumrand zum Abschluss, scheiterte jedoch an der Salzburger Torfrau (90.+1). Kurz darauf ertönte der Schlusspfiff.
Trotz eines leidenschaftlichen Auftritts mussten sich unsere Rapidlerinnen dem FC Salzburg in Hütteldorf mit 0:1 geschlagen geben.
Trainerin Katja Gürtler zieht nach der Partie ein erstes Fazit: „Es war das erwartbar schwere Spiel. In der ersten Hälfte hatten wir mehr Kontrolle und Zugriff, leider sind wir schlecht in die zweite Halbzeit gestartet und wurden dafür bestraft. Wir haben danach noch einmal alles probiert, aber schlussendlich ist es eine extrem bittere Niederlage.“
ADMIRAL Frauen Bundesliga | 8. Runde | Trainingsgelände Allianz Stadion
Rapid-11: Van Niehoff, Hoke, Moser (68. Holl), Haupt ©, König (68. Zöger), Schneiderbauer (57. Leidler), Rammel, Puck (46. Taucher), Khalaf, Brandl (77. Masinovic), Charwat
Ersatz: Zotter, Leidler, Holl, Bittendorfer, Taucher, Masinovic, Zöger
Fotos: © Chaluk
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