28.03.2026Frauenfußball

Befreiender Heimsieg über LUV

Der Spielbericht zum 7:0 gegen Union LUV Graz

SK Rapid gegen Union LUV Graz, so lautete das Duell der 16. Runde der 2. Frauen Bundesliga. Bei kühleren Temperaturen gelang unserer Elf ein befreienden 7:0-Heimsieg gegen sehr defensiv eingestellte Steirerinnen. Die Grün-Weißen gaben von Beginn an den Ton an, erspielten sich schon früh ein klares Chancenplus und stellten die Weichen bereits vor der Pause auf Sieg.

Von Beginn an am Feld waren diesmal Torfrau Kayleigh Van Niehoff sowie eine Dreierkette mit Isabell Schneiderbauer, Tina Charwat und Ronja Leidler. Im Zentrum agierten Kristina Decker und Ilvy Taucher, auf den Außenbahnen kamen Viktoria Bittendorfer und Lisa Rammel zum Einsatz. In der Offensive liefen Kapitänin Vanessa Rauter, Jasmin König und Aldijana Masinovic auf, die damit erstmals im Kalenderjahr 2026 ein Pflichtspiel in der Startformation bestritt. 

Schnelle Führung

Der Start verlief nach Maß. Mit der ersten wirklich guten Möglichkeit brachte Rammel die Hütteldorferinnen in der 4. Minute in Führung. Die Rapidlerinnen blieben auch in weiterer Folge spielbestimmend, ließen Ball und Gegnerinnen laufen und belohnten sich nach 21 Minuten mit dem zweiten Treffer. Nach einem Distanzversuch von Taucher reagierte König beim Abpraller am schnellsten und schob zum 2:0 ein.

Die Gürtler-Elf blieb am Drücker und legte in der 28. Minute nach. Schneiderbauer stand nach einem Freistoß an der richtigen Stelle und erzielte damit ihren Premierentreffer für Grün-Weiß. Auch danach gaben die Hütteldorferinnen das Kommando nicht aus der Hand, musste in der 38. Minute aber kurz bangen. Nach einem Foul von Charwat zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Der fällige Elfmeter ging zunächst an die Stange ehe sich unsere Schlussfrau Van Niehoff auszeichnete und den Nachschuss spektakulär mit dem Fuß parierte (38.). Damit war die erste Halbzeit zu Ende, mit einem Zwischenstand von 3:0 ging es in die Kabinen.

Isabell Schneiderbauer traf heute doppelt. ©

Treffer wie am Fließband

Mit dem Wiederanpfiff gab es zwei Wechsel. Tabea Aitenbichler und Lana Khalaf ersetzten Masinovic und König. Die beste Gelegenheit auf das nächsteTor gab es dann in der 61. Minute, als Rammel an der Torfrau scheiterte und auch der Nachschuss von Bittendorfer noch von der Linie gekratzt wurde.

Wenig später fiel der vierte Treffer dann doch. Nachdem Khalaf im Strafraum zu Fall gebracht worden war, verwandelte Decker den fälligen Elfmeter in der 65. Minute souverän zum 4:0. Unmittelbar danach folgten die nächsten Wechsel bei Grün-Weiß. Victoria Leitner-Garcia und Sophia Johnston kamen für Tina Charwat und Lisa Rammel aufs Feld. Nach Treffer Nr. Vier war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen. Nur drei Minuten später traf Rauter zum 5:0, ehe Schneiderbauer nach einem Eckball in der 70. Minute ihren zweiten Treffer und somit das halbe Dutzend fixierte. Zu Beginn der Rapidviertelstunde durfte dann Milla Puck noch für Leidler aufs Feld (75.).

In der Nachspielzeit setzte Bittendorfer schließlich den Schlusspunkt. Die Mittelfeldspielerin traf per Ferse zum 7:0-Endstand und rundete damit einen rundum gelungenen Heimauftritt ab (95.).

Weiter geht es für die Rapidlerinnen schon am kommenden Samstag in der Heimat von Mittelfeldmotor Ilvy Taucher. In Söchau trifft unser Team auf den GAK, Anpfiff ist um 15:00 Uhr.

Auf diesem Wege wünschen wir auch der gegnerischen Torfrau Teja Truntič alles Gute und eine rasche Genesung. 

Sorgte für den 7:0-Endstand: Viktoria Bittendorfer. © Christian Müller

2. Frauen Bundesliga | 16. Runde | Trainingsgelände Allianz Stadion

Tore: Rammel (4.), König (21.), Schneiderbauer (28., 70.), Decker (65.),  Rauter (68.), Bittendorfer (90+5.)

Rapid-11: Van Niehoff; Leidler (75. Puck), Decker, König (46. Aitenbichler), Bittendorfer, Schneiderbauer, Rammel (66. Johnston), Rauter ©, Taucher, Masinovic (46. Khalaf), Charwat (66. Leitner-Garcia)

Ersatz: Zotter; Leitner-Garcia; Muck; Johnston; Puck; Khalaf; Aitenbichler

Fotos:  © Christian Müller

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