Punkteteilung gegen Schönbrunn
SK Rapid Frauen II ließen in 12. Runde Punkte liegen
Unsere Frauen II mussten sich in der Landesliga gegen SU Schönbrunn mit einem 3:3-Unentschieden begnügen. In einer intensiven Partie zeigten die Grün-Weißen zwar Moral und kämpften sich gleich zweimal zurück, am Ende verhinderten jedoch zu viele Unachtsamkeiten einen Heimsieg.
Die Rapidlerinnen fanden nur schwer in die Partie und konnten ihr gewohntes Spiel über weite Strecken nicht auf den Platz bringen. Das nutzten die Gäste aus und gingen schließlich in der 31. Minute durch Zühal Gürdal mit 1:0 in Führung. Für den Ausgleich sorgte Lisa Marik in der 37. Minute. Kurz vor dem Seitenwechsel schlug Schönbrunn allerdings erneut zu und stellte in der 42. Minute auf 2:1.
Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Grün-Weißen in dieser Phase verbessert und belohnten sich rasch. Lisa Marik erzielte in der 50. Minute mit ihrem zweiten Treffer des Tages das 2:2, nur zwei Minuten später schnürte sie sogar ihren Dreierpack und brachte Rapid erstmals mit 3:2 in Führung.
Die Partie blieb aber umkämpft. Die Gäste erzielten in der 57. Minute noch das 3:3 durch Zühal Gürdal. In den folgenden etwas mehr als 30 Minuten blieb es turbulent. So sah in der 70. Minute Laura Kiefer auf Seiten von Schönbrunn wegen Torchancenverhinderung die Rote Karte. Doch trotz Überzahl gelang es den Hütteldorferinnen nicht, noch einmal in Führung zu gehen und es blieb beim 3:3-Endstand.
Tatjana Tinesz und ihre Teamkolleginnen kamen über ein 3:3 nicht hinaus. © Christian Müller
Cheftrainer Lluis Baro i llacer fasste die Partie so zusammen: „Das Spiel gegen Schönbrunn war ein Weckruf. Wenn wir nicht zu 100 Prozent da sind, werden wir unsere Ziele nicht erreichen. Wir haben es nicht geschafft, unsere Qualität und unser Talent zu zeigen und unser tatsächliches Niveau auf den Platz zu bringen. Drei Unachtsamkeiten haben dazu geführt, dass die Gegnerinnen drei Tore erzielt haben. Das ist etwas, das wir unbedingt verbessern müssen. Wir sind ein junges Team, das noch viel zu lernen hat. Unser Ziel ist der Titel in der Landesliga. Das ist jetzt schwieriger und liegt nicht mehr komplett in unserer Hand, aber wir werden aufstehen und weiterhin zeigen, wozu wir fähig sind.“
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